Mittwoch, 12. Juni 2013

Schaffen Ordner wirklich Ordnung

Ordnung ist das halbe Leben, das bekommt man schon als Kind eingetrichtert. Sprüche wie hast du deinen Ranzen schon gepackt oder dein Zimmer sieht aus, als hätte dort eine Bombe eingeschlagen, kennen wir alle von früher und geben es heute in einer bestimmten Lebensphase an unsere Sprösslinge weiter. Wie funktioniert eigentlich Ordnung und was sind die wesentlichen Merkmale, insbesondere für digitale Bilder?
Traditionell hat jedes Thema sein eigenes Fach oder auch seinen eigenen Ordner. Dies ist ein wesentliches Prinzip, streng kategorisch und hierarchisch mit dem Register als Unterordner. Und es war das einzig mögliche Verfahren für Fotografen, ihr analoges Dia-Archiv zu strukturieren. Mir selbst sind noch einige Fotografen bekannt, die in ihren Kellern riesige Archiv-Stahlschränke mit hunderttausenden von Dias in Zigtausenden Dia - Mappen beherbergen, alles fein säuberlich beschriftet. Neben der fotografischen Arbeit ist es die Ordnung, die den Wert eines solchen Archivs ausmacht: jedes Dia hat seinen Platz und kann bei Bedarf schnell gefunden werden.

Was in der analogen Welt so gut funktioniert hat, muss doch auch in der digitalen Welt seine Berechtigung haben. Die Möglichkeiten, die das Internet 2.0 bietet, gehen jedoch weit über die Selbstverwaltung der eigenen Assets hinaus. Immer mehr Presse-Fotografen stellen Ihr Archiv online, um es mit den Redaktionen zu teilen. Entweder Sie schicken direkt an die Pressekollegen oder stellen Ihr Material zum Download bereit. Wenn diese Selbstvermarktungsstrategie Erfolg haben soll, ist eine strukturierte und dem IPTC-Standard entsprechende Mindestverschlagwortung absolut notwendig. Aber auch die allermeisten Pressebild-Agenturen weigern sich, unbeschriftetes Material anzunehmen, denn dann müssten die Bildredakteure in den Agenturen teuer und zeitintensiv nachrecherchieren. Niemand ist näher am Geschehen, als der Fotograf. Und wenn er seinen Job als Pressebildjournalist richtig macht, kennt er die Fakten vor Ort ohnehin am besten.
Was hat das jetzt mit der Ordnung zu tun? Ganz einfach: In der analogen Welt war das Bild und die Bild-Information getrennt, der Dia-Rahmen reichte nicht aus, um das Motiv vollständig zu beschreiben. Anders in der digitalen Welt, die Bildbeschreibung ist hier in den digitalen Bilddatensatz eingebettet. Diese Bildinformationen werden nicht nur in den Redaktionssystemen der Verlagshäuser sowie den Online-Bilddatenbanken der Agenturen automatisch ausgelesen, sondern ebenso in modernen Bildverwaltungen. Dadurch können die Bilder natürlich über die Schlagwortsuche gefunden werden.
Aber das schafft noch keine Ordnung. Der Weg führt über die Speicherung von Suchergebnissen als “Google-lesbare” Internetadresse oder genauer URL, die als dynamische Ordner gesichert werden können. Neue Bilder mit passenden Schlagwörtern werden so automatisch hinzugefügt. Diesen dynamischen Ordner kann man auch als Link weiterleiten, z.B. per E-mail, was Redakteure freut, deren E-mail-Postfächer regelmäßig überlaufen, oder auch in sozialen Netzwerken posten. Der Riesenvorteil an diesem Konzept: Es greift auf die Arbeiten zurück, die ohnehin notwendig für den Vermarktungserfolg des Fotografen sind. Ein gutes (digitales) Bildarchiv erkennt man heutzutage nicht mehr allein an der Ordnung, sondern vor allem an der Qualität der Verschlagwortung seiner einzelnen Bilder sowie an den Möglichkeiten der Vernetzung...

Montag, 3. Juni 2013

Neuer spratshop- Rekord bei FTP-Versand, neue Infrastruktur

Bis zu knapp 500.000 Bilder werden jeden Monat über spratshop weltweit verschickt. Deswegen haben wir unsere Server-Infrastruktur der aktuellen Nachfrage angepasst : Wir haben jetzt 3x mehr Speicherkapazität und 10x so viel Netzwerkbandbreite zur Verfügung:). Das ist ganz wichtig, um unseren Kunden die gewohnte Schnelligkeit und Zuverlässigkeit auch weiterhin garantieren zu können.

Dienstag, 23. April 2013

Wider dem Preisdruck gegen freie Bildjournalisten

Die gemeinsame Stellungnahme von FREELENS und dem Verband  Deutscher Sportjournalisten zu den Vergütungsregeln an Tageszeitungen bringt es auf den Punkt:
Die neuen Vergütungsregeln verfestigen den Preisverfall der Honorare von Pressefotografen. Zur Stellungnahme

Da es für freie Bildjournalisten aus diesem Grund immer wichtiger wird, mit spitzer Feder zu rechnen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere derzeitigen Preise hinweisen. Unten finden Sie Berechnungsbeispiele...


Hier noch einmal unsere 3 Preise!
 
1. Grundpreis 8,39 EUR netto je Monat (9,99 EUR brutto)
 
Im Grundpreis enthalten sind bereits 1 GB Speicherplatz (reicht für ca. 1.000 Bilder á 1 MB)
sowie 100 Bildtransfers (Email, FTP und Downloads).
 
2. Preis für genutzten Speicher/ Monat von je 1GB von 0,83 EUR netto (0,99 EUR brutto)
 
reicht für jeweils weitere ca. 1.000 Bilder á 1 MB
Es wird der genutze Speicherplatz am Ende des jeweiligen Monats berechnet.
 
3. Preis  je 1.000 verschickte Bilder (Email, FTP und Downloads) von 0,83 EUR netto (0,99 EUR brutto)
 
 
Deckelung der Kosten ab 99 EUR netto Umsatz je Monat! (bis 200 GB Speicherplatz, unbegrenzte Bildtransfers) 
 
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Berechnungsbeispiele: Hier finden Sie typische Nutzungsprofile unserer Kunden und dazu die entstehenden Kosten.

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Teamplayer:
Sie leiten ein Team von Fotografen oder betreiben eine Bildagentur
und benötigen Speicherplatz für 150.000 Bilder á 1 MB sicheren Speicherplatz oder Sie verschicken pro Monat  per FTP 1.000 Bilder an 150 Redaktionen. Statt ca. 250 EUR für Speicherplatz und Verschicken der Bilder greift hier die Deckelung der Kosten auf 99 EUR. Die Deckelung gilt für das Verschicken von Bildern unbegrenzt (Flat) und für Speicherplatz bis 200 GB.    

Gesamtkosten 99 EUR netto / Monat                  

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Professioneller Pressefotograf:
 Z.B. Speicherplatzbedarf für 50.000 Bilder á 1 MB und 10.000 Bildtransfers je Monat. Es entstehen Kosten von 8,39 EUR Grundgebühr sowie 40,67 EUR für Speicherplatz und 8,22 EUR Transferkosten für ca. 10 GB Transfervolumen. 

Gesamtkosten 57,28 EUR netto / Monat

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Freelancer:
Z.B. Speicherplatzbedarf für 25.000 Bilder á 1 MB und 5.000 Bildtransfers je Monat. Es entstehen Kosten von 8,39 EUR Grundgebühr sowie 19,92 EUR für Speicherplatz und 4,07 EUR Transferkosten für ca. 4 GB Transfervolumen.

Gesamtkosten 32,38 EUR netto  / Monat


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Einsteiger:
Z.B. Speicherplatzbedarf für 2.000 Bilder á 1 MB und 500 Bildtransfers je Monat. Es entstehen Kosten von 8,39 EUR Grundgebühr sowie 1,66 EUR für Speicherplatz und 0,33 EUR Transferkosten für ca. 0,5 GB Transfervolumen.                                                                                          

Gesamtkosten 10,38 EUR netto / Monat

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Grundsätzlich können Sie auch unsere Software abonnieren, um sie auf einem eigenen Server zu installieren. Aber unser Geschäftsmodell ist darauf ausgelegt, unsere angemieteten Server auszulasten.
Außerdem: Die Software ist auf unseren Servern schon fertig installiert und Sie können nach der Registrierung sofort loslegen. Installation und Updates kosten viel Zeit und Geld,
das geteilt durch alle Fotografen und Agenturen nur noch einen Bruchteil ausmacht und schon im Grundpreis einkalkuliert wurde. 

Bei Fragen zur Kostenkalkulation stehen wir natürlich wie immer gerne zur Verfügung:)

www.spratshop.com

Donnerstag, 18. April 2013

Fotojournalistenverbände sind unzufrieden mit den Vergütungsregeln für freie Fotografen

Gemeinsame Stellungnahme von FREELENS und VDS zu den am 1.5.2013 in Kraft tretenden gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Fotojournalisten an Tageszeitungen.

Zur Stellungnahme

Freitag, 8. März 2013

Picasa Webalbum wird in Google Plus integriert

Google bietet Anlass für Spekulationen, Der Fotodienst Picasa leitet Nutzer zu Google Plus um. Google äußerte sich bislang nicht dazu, allerdings wurde der 2004 gekaufte Dienst seit zwei Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt

http://www.sueddeutsche.de

Freitag, 8. Februar 2013

Schlichterspruch zu Mindesthonoraren für Bildjournalisten

Nach neun Jahren gibt es einen Schlichterspruch zu Foto-Honoraren von Tageszeitungen für Bildjournalisten. Diese sind als Mindesthonorar für die Bilder freier Fotografen geregelt und dürfen nicht unterschritten werden. Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen BVPA sieht die Regelung eher kritisch und bemängelt, die Vergütungssätze hätten "richtigerweise höher ausfallen müssen".
djv.de, spratshop.com

Dienstag, 29. Januar 2013

Google gerät wegen seiner neuen Bildersuche heftig in die Kritik


Die neu gestaltete Bildersuche von Google löst vorab bei Fotografen Empörung aus. Man bekommt neben der gewohnten Bildergalerie mit Miniaturansichten nun auch große Fotos angeboten. Außerdem hat Google eine weitere technische Änderung eingeführt, die auf massive Kritik von Fotografen, Künstlern und Verlagen stösst. Früher wurde im Hintergrund immer die Quellseite geöffnet. Das verschaffte der Quellseite einen Besuch oder Visit und ist ein Maßstab für Werbereichweite. Nun wird das Bild jedoch direkt in Google angezeigt. Der Benutzer muss nun Google nicht mehr verlassen. Ob und wann die neue Bildersuche in Deutschland startet, steht noch gar nicht fest. Denn der Spiegel vermutet, dass die neue Bildersuche in Deutschland illegal sein könnte und beruft sich dabei auf den Medienanwalt Christian Solmecke, der darin eine Urheberrechtsverletzung sieht.


So sieht die neue Bildersuche von Google aus, praktisch für die Nutzer, aber verstößt vermutlich gegen deutsches (Urheber-) Recht.           
Doch selbst wenn in Deutschland Googles neue Bildsuche modiziert oder auch gar nicht eingeführt wird, in den USA werden vermutlich auch deutsche Bilder dann als Treffer in der neuen Bildsuche angezeigt. Auf jeden Fall müssen Fotografen Maßnahmen, wie passwort-geschützte Downloadbereiche schaffen. Ansonsten verlieren sie die Kontrolle
über Ihre Bilder. Und auch Verlage müssen sich Gedanken machen, wie sie Ihre Fotografen schützen können...

googlewebmastercentral.blogspot.ca, presseschauder.de , spiegel.de, bildersuche.org/verteidige-deine-bilder, tagseoblog.de, spratshop.com

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